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Am Samstag, den 25. April trafen sich 37 Erwachsene und einige Kinder zu einer Besichtigung der
Hohenzollerfestung Wülzburg bei Weißenburg.
Unter Führung von Reinhold Winkler, der Mitglied im Weißenburger Alpenverein ist, und außerdem Vorsitzender
der Gruppe Denkmalpflege Wülzburg hatten wir den bisher schönsten Tag des Jahres erwischt um unsere
Besichtigung zu starten.
Kurzweilig wurden wir durch die Burg und die verschiedenen Bastionen Krebs, Jungfrau und Roßmühle geführt.
Ein herzlicher Ausblick über Weißenburg, die nähere Umgebung mit Blick bis zum Hahnenkamm und sogar zum
Hesselberg belohnte uns.
Interessantes gab es natürlich über die Geschichte der Festung, deren Bau 1588 begann, zu hören.
So konnten wir uns auf den Bastionen anschaulich vorstellen, wie im Mittelalter die Kanonen des Marktgrafen von
Ansbach nach Weißenburg gefeuert haben. Geschichten vom Dreißigjährigen Krieg kann die Wülzburg ebenso erzählen,
wie ihre Zeit als Bayerisches Staatsgefängnis, Kriegsgefangenenlager zweier Weltkriege und Flüchtlingslager nach 1946.
Abschluss der Führung bildete der tiefe Brunnen. Dieser wurde die letzen zwei Jahre wieder durch die Gruppe der Denkmalpflege ausgegraben
und hat nun die stattliche Tiefe von 143 Metern erreicht. Damit ist er der tiefste Brunnen in Bayern und einer der tiefsten Brunnen in
Deutschland. Bilder dieser Aktionen kann man auf der Homepage (siehe unten) anschauen.
Eine anschließende Frühlingswanderung führte uns in das schöne Dorf Niederhofen.
Dort kehrten wir ins Gasthaus König zu einer Brotzeit ein.
Mit fränkischen Bratwürsten und geräuchertem Schinken ließen wir diesen Tag ausklingen.
Weitere Bilder finden sie hier.
Denkmalpflege Wülzburg siehe:
http://www.wuelzburg.onpw.de/index.php
Michael Ulrich, 27.04.09
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