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Beim Clubabend im Mai hatte der 1. Weißenburger Segelsportclub den Einrad-Extremsportler Andreas Hemmeter aus Weißenburg zu Gast.
Dieser hatte seine zwei Einräder und einige Holzpaletten dabei.
Schnell war vor dem Clubhaus in Ramsberg ein Parcours aus Paletten, einem Bootstrailer, einem Optimisten und anderen Hindernissen
aufgebaut.
Unter den Augen zahlreicher Zuschauer bewältigte er dann mit imposanten Sprüngen diesen Parcours. Zum Abschluss ließ Andreas es
sich nicht nehmen von der Clubhausterrasse über das Geländer auf einen darunter aufgebauten Stapel Holzpaletten zu springen.
Im zweiten Teil des Abends bekamen die Zuhörer einen Vortrag zu sehen, der die bisherigen Stationen vom ersten
Wettbewerb bis zu seiner Teilnahme 2010 bei der Weltmeisterschaft in Neuseeland beschrieb. Hier gab es viele interessante Bilder
zu seinen beiden WM -Titel im "Trial" und "Downhill" zu sehen. Beim Trial-Wettbewerb wurden 58 verschiedene Hindernisse aufgebaut,
die auf Zeit zu überwinden waren. Der Einradsport hat laut dem Referenten, der für den RC Germania fährt, in Deutschland einen
starken Zulauf. Es nehmen ca. 600 Sportlerinnen und Sportler an nationalen Wettbewerben teil. Wichtig ist die Tatsache, dass
Einradfahren hohe Ansprüche an Kondition, Kraft und Koordination stellt. Hierzu kommt aber auch Taktik und Planung hinzu wie
man die Hindernisse bewältigt.
Den Abschluss des Vortrages bildete der Fernsehbericht über die spektakuläre Abfahrt mit dem Einrad von der 2964 Meter hohen
Zugspitze. Hier fuhr der 26 -Jährige 2008 mit zwei weiteren Extremsportlern als erste Menschen auf einem Rad bis ins Tal. Für die
Strecke bis Garmisch- Partenkirchen benötigten die drei Sportler fünf Stunden Fahrzeit. Begleitet wurde das Ereignis von einem
Kamerateam. 2011 wird "Dresi" dann bei der nächsten WM in Italien versuchen seine beiden Titel zu verteidigen. Wer ihn am
Brombachsee gesehen hat weiß, der schafft das.
Michael Ulrich, 08.05.2010
Hier die Bilder vom Clubabend.
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